GRÜNE Kandidat*innen-Liste

Die GRÜNEN Gemeinderatskandidat*innen
für die Kommunalwahl am 15. März 2020
in Türkenfeld, Zankenhausen und Pleitmannswang
stellen sich vor:

1. Sabeeka Gangjee-Well

Musikmanagerin und Gemeinderätin

Ich stehe für eine nachhaltige und maßvolle Entwicklung unseres Dorfes: Dazu gehören Maßnahmen zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums, Verkehrskonzepte, welche unsere Bürger schützen, der Ausbau des ÖPNV auch Landkreis überschreitend und die Umsetzung neuer Mobilitätsmöglichkeiten.
Wichtige Ziele sind für mich zudem: gemeinsam mit allen Beteiligten die Verlagerung des Sportplatzes an die Schule mit der daraus möglichen Gewerbeentwicklung auf dem alten Sportplatzgelände auf den Weg bringen. Zudem möchte ich die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum voranbringen.
Wie in meiner bisherigen Tätigkeit im Gemeinderat möchte ich mich weiter für mehr Transparenz und Bürgerinformation bezüglich aller Entscheidungen dieses Gremiums engagieren, um möglichst viele Bürger in Entscheidungsprozesse aktiv einzubinden.

2. Florian Larisch

Dipl. Ing. im Bereich Elektromobilität

„Sei nett zu deinen Freunden und schmodder nix an.“
So einfach hat meine Tochter mit drei Jahren ausgedrückt, wie wir für ein gutes soziales Miteinander und eine intakte Umwelt gut zusammen leben können.
Unser Programm für Türkenfeld blickt dabei nicht nur auf das Hier und Jetzt, sondern ermöglicht eine gute Zukunft für alle.
Gemeinsam mit allen Bürgerinnen und Bürgern bringen wir Türkenfeld nach vorne: Für eine gesunde Natur, eine sichere und umweltfreundliche Fortbewegung, für den Schutz des Klimas; dafür, dass unsere Kinder gut aufwachsen und alle gut miteinander leben können – ob Frau oder Mann, jung oder alt, alteingesessen oder neuangekommen.
Dabei setze ich besonders auf eine gute Zusammenarbeit über alle vermeintlichen Grenzen hinweg.
Miteinander haben wir es in der Hand, eine gute Zukunft zu gestalten. Weil wir hier leben!

3. Irmgard Meißner

Studiendirektorin für Biologie und Chemie

Im konstruktiven Miteinander möchte ich die Zukunft Türkenfelds so mitgestalten, dass junge und ältere Menschen sowie Familien die Rahmenbedingungen finden, die sie in ihrer momentanen Lebenssituation brauchen. Nachhaltige Lösungen sollen dabei auf jeden Fall Vorfahrt haben, denn davon profitiert die Zukunft.

4. Jürgen Brix

Leiter einer Patentabteilung

Mir liegt am Herzen, dass sich mein Heimatort Türkenfeld zu einer umweltfreundlichen und nachhaltig wirtschaftenden Gemeinde weiterentwickelt.
Im Energie- und Mobilitätssektor sind dazu viele einzelne Schritte notwendig, beispielsweise Energieeinsparaktionen für die gemeindlichen Gebäude, Installation von Photovoltaik-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden zur Eigenstromerzeugung und intensive Förderung des öffentlichen Nahverkehrs in Verbindung mit einem viergleisigen Ausbau der S4.
Weiterhin möchte ich mich dafür einsetzen, dass die natürlichen Grünflächen der Türkenfelder Flur erhalten bleiben. Dazu sollen verstärkt die innerörtlichen freien Flächen für Wohnungs- und Gewerbebauten genutzt werden. Unser Türkenfeld soll ein lebens- und liebenswerter Ort für Jung und Alt bleiben!

5. Lara Kirsty Wörle

Fachoberschülerin Sozialzweig

Als Schülerin empfinde ich es besonders wichtig, gerade in der jüngeren Generation ein Bewusstsein für das Thema Umweltschutz zu schaffen. Deshalb bin ich an meiner Schule bereits aktiv in einer Arbeitsgemeinschaft beteiligt, welche sich unter anderem mit Nachhaltigkeit beschäftigt und weiß von da her, dass der Ansatz daraus bestehen sollte, mit den jungen Mitmenschen der Gemeinde selbst zu sprechen und Lösungsansätze zu finden. Dementsprechend möchte ich mich in der Gemeinde Türkenfeld für die Förderung von Umweltprojekten in unseren pädagogischen Einrichtungen  einsetzen.

6. Rainer Griek

Berufsschullehrer und Schulpsychologe

Ich lebe gerne in Türkenfeld. Es sind die Menschen im Ort und die schöne Umgebung, die mir ans Herz gewachsen sind.  Die derzeitigen globalen Herausforderungen (z.B. Klimakrise, politische und soziale Verwerfungen) sind so massiv, dass sie nur gemeinsam bewältigt werden können. Deshalb habe ich mich entschlossen, mich vor Ort auch politisch zu engagieren. Dabei ist mir die Stärkung des Naturschutzes und der Artenvielfalt besonders wichtig. Die Ausweitung pestizidfreier Flächen und mehr Biodiversität auf Gemeindeflächen sind für mich erste Schritte in eine nachhaltige Zukunft. Mit meinem politischen Einsatz möchte ich dazu beitragen, dass auch zukünftige Generationen hier gerne leben.

7. Regine Wilsch

Gesundheits- und Krankenpflegerin

Mein Anliegen ist die Sicherung und Ausweitung der Gesundheit-und Pflegeversorgung in Türkenfeld. Hierzu kann ich mit meiner über 20jährigen Erfahrung im Bereich der ambulanten Pflege im Ort einen Beitrag leisten.

8. Johann Aigner

Kaufmännischer Angestellter

Nur mit einer konsequenten Energiewende können wir den Klimawandel noch in Grenzen halten. Mit dem ersten Bürgersolardach im Landkreis haben wir schon 2001 ein Zeichen gesetzt. Neben der Freiland-Solaranlage wäre der Ausbau der Windkraft ein wichtiger Schritt für eine zukunftsfähige Energieversorgung. Die anstehenden Sanierungen kommunaler Gebäude sollten zum Umstieg auf eine regenerative Energieversorgung genutzt werden.

9. Amelia Valdez Zegarra

Ingenieurin für Versorgungstechnik und Spanischlehrerin

Ich schätze einen offenen und kulturellen Dialog.  Darum engagiere ich mich für die Einwohner des Dorfes, wie auch den Erhalt der Flora und Fauna Türkenfelds.

10. Claudia Straßmann-Ulbrich

Filmemacherin und Geomantin

Ich bin seit 1983 in Türkenfeld ansässig.
Was mir hier gleich gefallen hat: die leichtgeschwungene Weite des Alpenvorland; dass Kinder und Jugendliche hier noch grüß(t)en; der Bioladen und natürlich die Verkehrsanbindung nach München.
Ich verstehe mich als Brücke zwischen Alt und Jung, Tradition und Erneuerung.
Erst denken, dann handeln. Aber nicht jede technische Entwicklung bedeutet Fortschritt.
Meinen zukünftigen Einsatz verstehe ich:
• Für eine lebendige Dorfpolitik jenseits der Parteien.
•  Für ein lebendiges Miteinander in einem auf Dauer bezahlbaren, innovativen Wohnprojekt für Jung bis Alt. Carsharing. Die Vernetzung genossenschaftlicher Wohn-Initiativen mit Nachbarorten.
•  Für mehr neue Lieblingsorte – Café; Aktivorte für jedes Alter; in einem wachsenden Ort, neue „Mitten“ schaffen.
•  Für ein Türkenfeld als natürliches Natur/Erfahrungsgebiet und für mehr pestizidfreie, gesunde Böden in der Landwirtschaft und in den Gärten.
•  Für einen öffentlich attraktiven funktionierenden S-Bahn (o.ä.) Betrieb.
•  Für eine Kultur des Sterbens (sozial-psychologische Sterbebegleitung) und die Einrichtung eines  „Friedwalds“.
•  Für eine intensive Aufklärung, was neue technischen Möglichkeiten z.b. 5G mit uns machen.
•  Für die sozial-politische Anerkennung Ehrenamtlicher Arbeit.

11. Maria-Anne Gallen

psychologische Psychotherapeutin

Ich engagiere mich für eine lebenswerte Zukunft meiner Kinder und Enkelkinder und wünsche mir, dass dabei möglichst alle gesellschaftlichen Gruppierungen an einem Strang ziehen. Deshalb liegen mir gute Kommunikationsstrukturen und vernetztes Zusammenwirken im sozialen Miteinander sehr am Herzen. 

12. Helmut Obländer

Dipl. Ing. Maschinenbau

Türkenfeld soll sich lebenswert und nachhaltig entwickeln, damit Türkenfeld Türkenfeld bleibt.
Dazu ist wichtig, dass die Lebensbedingungen in Türkenfeld, vor allem für junge Menschen, ein Anreiz sind, hier zu leben.
Deshalb muss erreicht werden dass
– der Schulstandort Türkenfeld und das Hallenbad erhalten bleiben;
– die Kinderbetreuung in der Kinderkrippe, im Kindergarten und in der Schule sichergestellt ist;
– die Einkaufsmöglichkeiten im Ort erhalten und ausgebaut werden;
– bezahlbare Wohnmöglichkeiten vorhanden sind;
– die Ansiedlung von Arbeitsplätzen im Ort gefördert wird;
– für die örtlichen Vereine, denen eine herausragende Rolle für ein funktionierendes dörfliches Zusammenleben zukommt, gute Bedingungen geschaffen werden;
– ein Verkehrskonzept erstellt wird das die Belange aller Einwohner berücksichtigt;
– die weitere Entwicklung unserer Gemeinde transparent geplant und durchgeführt wird;
– die Entscheidungen im Gemeinderat sachorientiert und unabhängig von einer Parteizugehörigkeit erfolgen.
Dafür werde ich mich einsetzen.

13. Emilia Staffler

Studentin

Zeit, dass es GRÜN wird.

14. Thomas Walter

Diplom-Ingenieur

Energiewende und Klimaschutz sind mir seit vielen Jahren ein Anliegen.
Mit dem Bürgersolardach auf unserer Schule konnten wir schon 2001 ein
Zeichen setzen.
Es war das erste derartige Projekt im Landkreis.
Seit vielen Jahren bin ich für die Geschäftsführung mitverantwortlich.

15. Andrea Couturier

Diplom-Biologin

Zeit, dass es GRÜN wird.

16. Jürgen Bernhard

Erzieher Montessori

Wer Gutes sät, wird Gutes ernten.