Ihre Gemeinderatskandidat*innen für Türkenfeld

1. Anna Walter

Systementwicklerin (M.Sc.)

Ich bin in Türkenfeld aufgewachsen und schon immer war es mir klar, dass ich dort, wenn möglich, alt werden möchte. In meiner beruflichen Funktion als Systemeintwicklerin bei einem Familienbetrieb, der sich auf die Herstellung von Kältemaschinen und Wärmepumpen spezialisiert hat, trage ich auch die Verantwortung für die Ausbildung unserer Elektriker-Auszubildenden. Mein Wissensschwerpunkt liegt daher im Bereich der Energietechnik, in dem ich mein Wissen bereits im Arbeitskreis Energie auf Gemeindeebene einbringe.

2. Maximilian Wittmann

Netzwerkarchitekt

Obwohl ich noch nicht lange in Türkenfeld lebe, fühle ich mich hier bereits sehr heimisch und angekommen. Deshalb ist es mir ein Anliegen, mich für die Belange des Dorfes einzusetzen, damit wir auch in Zukunft gerne hier leben. Auf kommunaler Ebene haben wir einige Gestaltungsmöglichkeiten, die wir nutzen sollten, gerade in Zeiten weltpolitischer Veränderungen. Vor allem im Bereich IT und Digitalisierung kann ich mein berufliches Know-How einbringen: Insbesondere die Abhängigkeiten von großen US-Technologiekonzernen und der oft unreflektierte Schritt in die „bequeme“ Cloud bergen Risiken, denen wir frühzeitig begegnen sollten.

3. Irmgard Meißner

Studiendirektorin a. D.

Als gebürtige Türkenfelderin, Mutter von drei erwachsenen Töchtern und Studiendirektorin a. D. für Biologie/Chemie durfte ich seit 2020 mein Wissen und meine Erfahrungen im Gemeinderat einbringen. Dabei konnte ich zusammen mit einem vom mir geleiteten Arbeitskreis verschiedene Projekte im Umweltbereich anstoßen und begleiten.

Das würde ich gerne in den nächsten Jahren fortsetzen. Mir liegt viel am konstruktiven Miteinander. Nur so lassen sich gute Lösungen für Türkenfeld finden. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass unser Dorf lebendig und lebenswert bleibt und für die Zukunft gut aufgestellt ist.

4. Rainer Griek

Berufsschullehrer

Ich lebe gerne in Türkenfeld. Es sind die Menschen im Ort und die schöne Umgebung, die mir ans Herz gewachsen sind.  Die derzeitigen globalen Herausforderungen (z.B. Kriege, Klimakrise),aber auch die politischen und sozialen Verwerfungen sind so massiv, dass sie nur gemeinsam bewältigt werden können. In den letzten sechs Jahren als Gemeinderat habe ich erlebt, dass durch gemeinsames Engagement vernünftige und zukunftsweisende Entscheidungen getroffen werden können. Mit meinem politischen Einsatz möchte ich dazu beitragen, dass auch zukünftige Generationen hier gerne leben.

5. Anna Engelhardt

Musikpädagogin

Ich habe 2012 mit meiner Familie in Türkenfeld mein Zelt aufgeschlagen und bin seither glücklich, in diesem herrlichen Ort zu leben. Weil ich selbst erstmal fremd in Türkenfeld war, weiß ich, wie wichtig es ist, sich willkommen zu fühlen. Als Pädagogin sind mir die Bedingungen für Familien, Kinder und Jugendliche in unserem Dorf besonders wichtig. Ich möchte als Gemeinderätin aktiv dazu beitragen, dass Türkenfeld auch weiterhin ein Ort bleibt, an dem man gerne lebt – mit nachhaltigen, parteiübergreifenden Lösungen und einer starken Gemeinschaft aus Alt- und Neu-TürkenfelderInnen.

6. Jürgen Brix

Dipl. Ing. (Univ.)

Türkenfeld ist seit meiner Kindheit meine Heimat, die mir sehr am Herzen liegt. Hier zu leben empfinde ich als großes Glück. Deshalb setze ich mich als Gemeinderat dafür ein, die Stärken unserer Gemeinde zu bewahren und auch für die nachfolgenden Generationen zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Als Referent für gemeindliche Versorgungseinrichtungen und Energiewende kümmere ich mich besonders um die gemeindliche Infrastruktur. Als Leiter des gemeindlichen Arbeitskreises Energie arbeite ich zusammen mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern an nachhaltigen Lösungen für gemeindliche Energie und Mobilität. Gemeinsam die Zukunft meistern!

7. Paula Kimmich

Bioladnerin

Vor gut acht Jahren sind mein Mann Björn und ich hierher gekommen, um den Bioladen weiterzuführen. Seitdem kommen die Menschen in unser kleines Geschäft im Herzen von Türkenfeld. In unserem Ladenalltag lerne ich sie kennen, höre Geschichten und erlebe Begegnungen. Und ich merke, wie wichtig Begegnungen für uns alle sind.

Ich möchte mich im Gemeinderat dafür einsetzen, dass Türkenfeld so lebendig bleibt, wie ich es kennengelernt habe. Das bedeutet für mich, bestehende Begegnungsorte zu fördern und neue zu schaffen. Ich freu mich drauf!

8. Florian Larisch

Ingenieur

„Sei nett zu deinen Freunden und schmodder nix an.“
So einfach sagte meine Tochter, was es für ein gutes Miteinander und eine intakte Umwelt braucht. In den letzten Jahren haben wir in Türkenfeld gemeinsam viel in dieser Richtung voran gebracht. Leider hat sich seither das Bild so mancher unserer Freunde gewandelt.
Ich kandidiere für den Gemeinderat, weil ich Türkenfeld auch im Bereich Sicherheit, insbesondere beim Thema „digitale Souveränität“ besser aufstellen möchte.
Bei Software, Digitalisierung und KI sind wir extrem abhängig von den USA. Andere Gemeinden haben bereits bewiesen, dass Verwaltung und Behörden auch ohne diese fatale Bindung an Konzerne wie Microsoft oder Google funktionieren – und damit am Ende sogar Geld gespart.

9. Andrea Couturier

Biologin

„Auch eine schwere Tür hat nur einen kleinen Schlüssel nötig“
(Charles Dickens)
Ich weiß, dass wir alle zusammen – Kleine, Große, Junge, Alte – solch einen Schlüssel schmieden und eine schwere Tür öffnen können.
Besonders am Herzen liegt mir der bewusste Umgang mit Ressourcen im Alltag wie verpackungsarmes Einkaufen von Lebensmitteln, eine übersichtliche Garderobe aus umweltverträglicher und lokal produzierter Bekleidung, second-hand statt Neukauf, Reparatur statt Entsorgung.

Ich bin gebürtige Fürstenfeldbruckerin, habe nach dem Abitur in München Biologie studiert und wohne seit 2007 mit meinem Mann und unseren zwei Kindern (16 und 13) in Zankenhausen.

10. Stefan Lipowski

Ingenieur für Luft- und
Raumfahrttechnik

Für 15 Jahre war ich als Soldat auf Zeit für die Bundeswehr aktiv. Nach dem Studium, war ich dort als Offizier und Systemingenieur tätig. Seit meinem Dienstzeitende arbeite ich im Handwerk und auf der eigenen Baustelle. Privat lege ich großen Wert auf die gemeinsame Zeit mit meiner Familie.

Im Gemeinderat möchte ich mich dafür einsetzen, dass Türkenfeld trotz der aktuellen Herausforderungen ein lebenswerter Ort für alle Menschen bleibt. Bei allen Entscheidungen sollten auch die Auswirkungen auf das Klima und die Umwelt auf Grundlage des aktuellen Standes von Wissenschaft und Technik mitgedacht werden.

11. Regine Wilsch

Pflegefachperson

Seit über 30 Jahren lebe ich gerne in unserer Gemeinde. Fast genauso lange arbeite und engagiere ich mich im Ökumenischen Sozialdienst Türkenfeld/Zankenhausen e.V. Ein besonderes Anliegen ist mir deshalb die Seniorenarbeit in unserer Gemeinde. Gerade für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger ist es wichtig, wohnortnah Unterstützung zu erhalten. Deshalb wünsche ich mir eine Tagespflegeeinrichtung, als weiteres zusätzliches Angebot zum Pflegedienst und zur Nachbarschaftshilfe. Dafür möchte ich mich einsetzen.

12. Thorsten Straßer

Dr.-Ing. Elektrotechnik, Physiker, Patentprüfer i.R.

Mir liegt Nachhaltigkeit am Herzen. Für unsere Gemeinschaft, für unsere Wirtschaft und für unsere Umwelt. Der Schutz des Klimas wird leider immer dringlicher und betrifft uns alle. Ich engagiere mich im Arbeitskreis Energiewende der Gemeinde. Zusammen mit dem Gemeinderat haben wir erreicht, dass die kommunale Wärmeplanung steht. Das gibt Planungssicherheit und bewahrt uns vor teuren Experimenten.

Ich will, dass Heizung und Mobilität für jede und jeden bezahlbar bleibt.

Weiterhin möchte ich mich dafür einsetzen, dass naturnahe Flächen in und um Türkenfeld erhalten und gestärkt werden. Wir brauchen mehr kühlendes Grün in unserem Dorf.

13. Stefanie Böhm

Musikpädagogin

Als Pädagogin und zweifache Mutter möchte ich gute Rahmenbedingungen für die gesunde Entwicklung von Kindern und die Entlastung von Familien unterstützen: von bezahlbarem Wohnraum, flächendeckender, verlässlicher Hebammen-Versorgung auch auf dem Land, Ausstattung der Schulen und Kitas, Mobilität für die (U18-)Jugend bis hin zu ansprechenden Spielplätzen. Denn die zukünftigen Wählenden brauchen aus meiner Sicht Fürsprecher:innen und jede denkbare Stärkung bis sie selbst ihre Stimme abgeben und sich für sich selbst einsetzen können.

14. Thomas Walter

Elektroingenieur

Damit die Energiewende gelingt, muss sie vor Ort umgesetzt werden. In den letzten sechs Jahren hat die Gemeinde ihre Stromversorgung auf erneuerbare Energien umgestellt. In der nächsten Legislaturperiode muss die Heizung öffentlicher Gebäude weitgehend unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Nur durch ein konstruktives Miteinander aller Parteien kann dieses Ziel erreicht werden.

15. Sarah Well-Lipowski

Musikerin

Ich habe lange als Projektmanagerin für Hilfsprojekte in Indien gearbeitet (Indienhilfe e.V. Herrsching), für das Recht auf Bildung und den Schutz von Kindern. 2023 kehrte ich nach der Geburt meines zweiten Kindes mit meiner Familie in meinen Heimatort Zankenhausen zurück. Beruflich bin als Musikerin und Kabarettistin tätig.

Mir ist sowohl die Bewahrung unserer Tradition als auch die Offenheit für die große Vielfalt an Kulturen in unserer Gemeinde ein Anliegen. Ich möchte gerne zu einer weiteren Verbesserung der Verkehrssicherheit – insbesondere für Kinder – beitragen, sowie zu einer lebenswerten Umwelt.

16. Johann Aigner

Kaufmännischer Angestellter

Nur mit einer konsequenten Energiewende können wir den Klimawandel in Grenzen halten.

In Türkenfeld sind wir bei der Stromerzeugung auf einem guten Weg. Die anstehenden Sanierungen kommunaler Gebäude sollten zum Umstieg auf eine regenerative Wärmeversorgung genutzt werden. Die gesparten Energiekosten eröffnen dann Spielräume für wichtige Zukunftsinvestitionen.
Als Imker erlebe ich die Auswirkungen des Klimawandels ganz konkret. Gerade Wildbienen und Hummeln leiden unter Hitze und Dürre. Hier ist es wichtig, Flächen für den Erhalt der Artenvielfalt zu schaffen.